Wie Kokosmilch wirklich entsteht

Hast du das gewusst?

Kokosmilch entsteht nicht in der Nuss, sondern wird hergestellt, indem das Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung dann durch ein Tuch ausgepresst wird. 

Dadurch entsteht eine aromatische, milchige Flüssigkeit mit üblicherweise ca. 15 bis 25 % Fettgehalt, je nach verwendeter Wassermenge. Die zurückbleibende faserige Masse wird nochmals mit kochendem Wasser extrahiert und ausgepresst, was eine dünnere Kokosmilch ergibt. Der dann noch verbleibende Rest wird als eiweissreiches Tierfutter verwendet.

Kokosmilch wird in den Anbauländern kleinindustriell erzeugt und in Konserven oder als ultrahocherhitzte Kokosmilch weltweit exportiert. Sie wird von uns in zahlreichen Gerichten, Saucen und Suppen verwendet.

In Cocktails, wie der Piña Colada oder der Batida de Coco, benutzt man hingegen Cream of Coconut, eine Mischung aus Kokosmilch und Kokosfett, die dickflüssiger und cremiger ist!

Kokosmilch kann anders als tierische Milch wegen ihres zu hohen Fettgehalts nicht dauerhaft homogenisiert werden. Fett- und Wasseranteil entmischen sich daher in der Verpackung natürlicherweise voneinander und müssen vor der Verwendung bei Bedarf durch Schütteln oder Rühren neu vermischt werden.

In den Anbauländern ist dies bekannt und akzeptiert!

Kokosmilch in westlichen Ländern

Bei in westlichen Ländern verkaufter Kokosmilch sind zum grossen Teil – auch in Asia-Läden – Emulgatoren, Stabilisatoren und/oder Verdickungsmittel zugegeben – inklusive Milchpulver (!), um dieser Selbstentmischung entgegenzuwirken.

Und diese fragwürdigen Zutaten sind der Grund, warum Menschen mit Milchunverträglichkeit die Kokosmilch dann nicht vertragen, obwohl gesagt wird, dass es ein pflanzliches Produkt sei. Also schau dir gut die Zutatenliste an, bevor du ein Kokosmilchprodukt im Handel kaufst. 

In einem von der Europäischen Kommission veröffentlichten Beschluss (EU-Amtsblatt) führt sie Lebensmittel auf, die – entgegen dem Bezeichnungsschutz für Milch – trotzdem als Milch bezeichnet werden dürfen, da sie traditionelle Lebensmittel sind. Darunter fallen neben Kokosmilch auch Fischmilch und Liebfrauenmilch. „Sojamilch“ sowie vergleichbare Erzeugnisse aus Getreide (Hafer, Weizen, Reis) oder Mandeln dürfen als Milchersatzprodukte nicht den Wortteil „-milch“ enthalten. Als „Kokosmilch“ wird irrtümlich auch das Kokoswasser oder der Saft bezeichnet, der sich im Inneren unreifer Früchte befindet.

Quelle: Wikipedia

Kokosmilchpulver

Sonnengereifte, biologische Kokosnüsse. Das ist die einzige Zutat, aus der Kokosmilchpulver bestehen soll und gemischt wird mit Kokosmilch, Kokosnussmus und Kokosmehl. Die flüssige Paste wird dann gefriergetrocknet – und so entsteht Kokosmilchpulver.

Das naturbelassene Pulver sollte ohne Trägerstoffe wie Maltodextrin, Palmöl oder MILCHPULVER auskommen und keinen beigesetzten Zucker enthalten.

Kokosmilchpulver schmeckt besonders fein. Bereits mit kleinen Mengen zauberst du deshalb eine wunderbare, feine Kokosnuss-Note in deine Kreationen. Kokosmilchpulver ist in warmem Wasser löslich. Es verfeinert Desserts, Getränken, Müesli und Saucen genauso wie Eintöpfe und Curries.

Sieh dich also nach veganer Kokosmilch und naturbelassenem Kokosmilchpulver um, damit auch du tropischen Genuss in deine Gerichte zaubern kannst!

Herzlich, Gertrud von MILCHfrei kochen


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