Was Kraftfutter und Silage bewirken

Während in der allgemeinen Vorstellung des Stadtbewohners die Kühe auf der Weide leben und dort ihr Gras fressen, stehen sie heute überwiegend im Stall, bekommen kleinst gehäckseltes Futter aus dem Silo, zwischen acht und 15 Masthilfsmittel, die schon genannten Hormone, Appetitförderer, Aromastoffe und Medikamente beigesetzt.

Hinzu kommt Kraftfutter, welches überwiegend in den ärmeren Ländern dieser Welt angebaut wird und dort der Bevölkerung als Primärnahrungsmittel fehlt, insbesondere Soja. In den meisten Ländern der Erde werden DDT, Lindan und Pestizide grosszügig und unkontrolliert verwendet und gelangen über die Milch kontinuierlich in unsere Lebensmittelkette.

 

Silage

Um sich in Mitteleuropa von Witterungseinflüssen unabhängig machen zu können, wird das Heu fast ausschliesslich siliert, also sofort nach der Ernte erntefeucht entweder in grosse Silos oder Plastikballen gepresst. In diesen Silos kommt es zu unkontrollierbaren Gärungsprozessen, die von der Ausgangsfeuchte, Umgebungstemperatur und Düngung (Gülleausbringung) auf den Feldern in Gang gebracht wird.

Immer mehr Bauern beobachten, dass die Misthaufen ihrer Kühe auch nach einem Jahr unverändert auf den Feldern liegen bleiben, da Antibiotikazugaben im Futter die Darmflora ihrer Kühe verändert oder zerstört haben, und eine Verrottung von Mist kaum noch in Gang kommen kann. Gleiches, so darf man annehmen, gilt auch für die Gülle, die daher nicht mehr als Düngemittel, sondern besser als Sonderabfall behandelt werden sollte.

Die nicht vom Boden aufgenommene Reste der Gülle- und Mistausbringung gelangen daher mit der nächsten Heuernte wieder in die Silage zurück.

In unsachgemäss hergestellter Silage bilden sich Buttersäurebakterien und Clostridien, letztere sind Sporen bildende, äusserst giftige und hitzeresistente Bakterien. Bekommt die Stallkuh ihr Futter nun in „Müsliform“ (Pellets) von Fütterungsmaschinen in den Trog gequetscht, kann sie ihre Nahrung nicht mehr differenzieren und kontaminiert sich permanent mit Bakterien und Schimmelpilzen aller Art. Darmgasbildung ist die verheerende Folge. Auch lässt sich mit der Milch dieser Kühe ohne weitere Zusätze kein vernünftiger Käse mehr herstellen.

Herzlich, Gertrud Keller

 

Quelle: Sebastian Bartning: Milch ohne Mumm

 

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