Von sauren Milchprodukten bis milchsaures Gemüse

Diese beiden haben etwas gemeinsam!

Kennst du Milchsäuregärung noch? Wenn nein, dann will ich dich mit diesem Artikel einführen in das spannende Thema der (uralten) Milchsäuregärung und wie das bei Milchunverträglichkeit und dem Aufbau deiner Darmgesundheit helfen kann.

Hast du das gewusst? Es ist sehr interessant, dass bei Milchzuckerunverträglichkeit die einen Milch nur in kleinen Mengen, in anderen Fällen gar keine Milch vertragen. Wenn Käse kein Problem darstellen, dann weil es sich um Hartkäse handelt und dieser keine Laktose mehr enthält.

Im Weiteren ist sehr interessant, dass Sauermilchprodukte bei Milchunverträglichkeit meist in kleinen Mengen toleriert werden. Darunter fallen vor allem Produkte wie Sauermilch, Joghurt, Kefir und Buttermilch.

Warum ist das so?

Und was wandelt Milch in Käse um?

Fragen über Fragen also – und hier ein paar wichtige Antworten:

  1. Sauermilch entsteht durch geronnene edelsaure Milch, das heisst, es ist eine saure Milch, die entweder durch eine erwünschte natürliche Milchsäuregärung von Rohmilch oder durch künstlichen Zusatz von Milchsäurebakterien zu pasteurisierter und homogenisierter Milch entsteht.
  2. Die Käseherstellung basiert auch auf Milchsäuregärung. Die Verträglichkeit von Hartkäse beantwortet sich dann dadurch, dass bei der Milchsäuregärung Laktose abgebaut wird. 
  3. Traditionell wurden alle diese Produkte aus Rohmilch hergestellt, wobei die Milchsäurebakterien sich aus der Luft angesiedelt haben und sich AUF NATÜRLICHE WEISE vermehrten und so die Gärung in Gang setzten.

Was ist Milchsäuregärung

Milchsäuregärung bezeichnet Wege des Energiestoffwechsels bei Lebewesen, bei denen Glucose und andere Monosaccharide zu Milchsäure allein oder daneben noch anderen Endprodukten abgebaut werden. In anderen Worten: Die Milchsäurebakterien verwandeln Zucker/Glukose in Milchsäure um.

Milchsäurebakterien können jetzt aber auch zur natürlichen Haltbarmachung von Lebensmitteln eingesetzt werden wie für Joghurt, Kefir, Sauermilch, Käse, Sauerkraut, im Kimchi und beim Backen. Zum Beispiel im Sauerteig.   

Milchsäuregärung hat NICHTS mit Milch zu tun

Milchsäure hat bis auf den Namen nichts mit Milch zu tun. Die natürliche Milchsäure ist aber, in Form von Lactat, ein wichtiges Zwischenprodukt im menschlichen Stoffwechsel. Milchsäure findet sich natürlicherweise im Körper zum Beispiel in Schweiss, Blut und Speichel, aber auch in der Muskulatur, in Niere und Galle. 

Milchsäure entsteht auch bei der Fermentation, auch milchsaure Vergärung genannt. Milchsäure ist daher in Sauerkraut, Salzgurken, Sauerteig oder Traubenmost enthalten. Ausserdem erzeugen auch manche Pilze Milchsäure, deshalb findet man Milchsäure auch in Tomatensaft und Bier.

Fermentieren ist eine (schon sehr alte) Art der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Fermentierte oder milchsaure Lebensmittel sorgen bei allen Menschen für eine gute, ausgeglichene, natürliche Darmgesundheit. Denn diese Milchsäurebakterien gehören zu den wichtigsten Vertretern in der menschlichen Darmflora sowie der Vaginalflora. 

Milchsaures oder fermentiertes Gemüse

Fermentiertes Gemüse

Das Fermentieren von Lebensmitteln ist wieder in aller Munde. Das ist sehr gut. Sie erfolgt durch die beschriebene Milchsäuregärung. Dazu zählt eben auch Gemüse. Das bekannteste Beispiel dabei ist Sauerkraut.

Das Prinzip der Milchsäuregärung – oder Fermentation, wie es in der englischen Sprache heisst – funktioniert bei fast jedem Gemüse und es lohnt sich sehr, sich damit auseinanderzusetzen: Einerseits ist sie sehr einfach, erfordert aber etwas Wissen und Geduld!

Eine gesunde und natürliche Ernährung, die fermentierte Lebensmittel miteinbezieht, trägt enorm zur Verbesserung der Gesundheit bei und erhöht damit massiv die Lebensqualität.

Es ist also nicht nur in einer MILCHfreien Küche, dass fermentierte Gemüse & Co helfen können, einen ausgeglichenen Milchsäurespiegel im Körper zu haben.

Und dazu benötigt es KEINE Milch!


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