Suppen / Eintöpfe / Saucen

Aioli – die Knoblauchsauce

Kennst du das auch aus deinem Spanien-Urlaub? Kaum sitzt du in einer Tapas-Bar und hast ein erstes Glas Wein bestellt, bringt der Kellner duftiges, geröstetes Weissbrot, eine kleine Schale mit Oliven und eine schneeweisse, kalte Crème an den Tisch, die aus Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht …

Die Aioli (aus dem Katalanischen „all i oli“, Knoblauch und Öl) hat in Spanien eine lange Tradition. Viele spanische Gastronomen verzichten bei der Zubereitung jedoch auf die traditionelle Rezeptur mit Eiern, weil Aioli mit rohem Eigelb im Sommer viel zu sehr die Gefahr von Salmonellen birgt. Statt dessen verwenden sie Milch, die gemeinsam mit etwas Senf und Öl genauso gut emulgiert.

Da wir MILCHfrei kochen, greifen wir mit grosser Begeisterung auf das Original zurück!

Das brauchts für 4 – 6 Personen

  • 8 Knoblauchzehen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1/4 TL scharfer / mittelscharfer Senf
  • 2 Eigelb (zimmerwarm)
  • 1/2 TL jodfreies Salz
  • ca. 2,5 – 3 dl hochwertiges Olivenöl
  • Weisser Pfeffer

So gelingt dir die Aioli mit Zitrone und Knoblauch

  1. Zitrone heiss abwaschen und dünn abschälen. Die Schale in feine Streifen schneiden. Zitrone halbieren und Saft auspressen.
  2. Knoblauch schälen, pressen oder fein hacken.
  3. Eigelb, Zitronensaft, Senf, Salz und Pfeffer verrühren.
  4. Öl sehr langsam, tropfenweise unterschlagen, bis alles eine cremige, streichfeste Konsistenz hat.
  5. Mit Knoblauch und Zitronenschale abschmecken.

Gut zu wissen

Welches Öl sich am besten für Aioli eignet, ist Geschmacksache. Am besten probierst du es selbst aus und tastest dich langsam an deinen Lieblingsgeschmack heran. Für einen frischen und nicht zu bitteren Geschmack könnte sich diese Mischung bewähren, die auch Kindern schmeckt: 70% Sonnenblumenöl, 10% Knoblauchöl und 20% spanisches Olivenöl.

Die Menge der Knoblauchzehen hängt vom persönlichen Geschmack und vom Alter des Knoblauchs ab; durch das native Knoblauchöl wird der Geschmack ganz besonders rund und unnachahmlich lecker.

Die weisse Aioli passt wunderbar zu Gegrilltem, zu rohen Gemüsesticks oder einfach zu geröstetem Weissbrot und ein paar Oliven. Besonders zu gegrilltem Fisch kann noch frischer Chili hinzugefügt werden. Oder fein gehackter Basilikum und glatte Petersilie unterheben.

Die Aioli hält sich in einem gut verschlossenem Marmeladenglas mehrere Tage im Kühlschrank. Nur immer so viel herausnehmen, wie gerade benötigt wird, den Rest im Kühlschrank lassen.


Dieses Rezept gefällt dir?

Dann wünsche ich dir viel Spass beim Nachkochen und Geniessen. Wenn du mir deine Erfahrungen oder sonst etwas mitteilen möchtest, dann schreibe mir deine Nachricht in den Kommentar. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen.

Gertrud von MILCHfrei kochen

Koche grossartig. Sei grossartig.

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